LED-Straßenbeleuchtung

Die Herausforderungen an nachhaltige Entwicklung sind enorm. Rund zwei Drittel der weltweit verbrauchten Energie, 60 Prozent des Wasserverbrauchs und 70 Prozent der Treibhausgase entfallen auf Städte und Dörfer. Urbanisierung, Klimawandel und demografischer Wandel zwingen Metropolen und Orte dazu, ihre Infrastrukturen leistungsfähiger zu machen. Mit innovativen Technologien können Planer unsere Städte und Orte umweltfreundlicher machen, ihnen eine höhere Lebensqualität bieten und dabei Kosten sparen.

Die Umsetzung zur Sanierung der Straßenbeleuchtung, durch den Einsatz von LED Leuchtmitteln in der Rhein- und Brunnenstraße in Berod, ist abgeschlossen. Ziel war und ist es, durch die Sanierung mittels des Einsatzes der energieeffizienten LED Leuchtmittel und einer geeigneten Steuer- und Regelungstechnik, den Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung um mindestens 60% gegenüber dem Altbestand zu senken.

Auf einer Länge von 1,65km, sind 50 Leuchten, die mit jeweils 2 x 36W und einer nicht regelbaren Systemleistung von 102 Watt in der Rheinstraße und 95 Watt in der Brunnenstraße in Leuchtstoffröhren ausgestattet waren, durch 50 Leuchten mit LED Leuchtmitteln mit einer regelbaren Systemleistung von je 64 Watt in der Rheinstraße und 28 Watt in der Brunnenstraße ausgetauscht worden.

Durch die "Sanierung der Straßenbeleuchtung" macht die Ortsgemeinde Berod einen Schritt in eine nachaltige Zukunft. Es ergibt sich eine jährliche Stromeinsparung von 13.798,00 kWh und damit verbunden eine CO2 Einsparung von 162,82 Tonnen. Die Maßnahme wurde mit 40% vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages